Software für Medizin und Gesundheit
Struktur für medizinische Informationen – mit Mensch in der Kontrolle
CarDone Digital entwickelt Softwareansätze für medizinische Dokumentations-, Informations- und Datenprozesse. Im Mittelpunkt stehen nachvollziehbare Strukturierung, Datenschutz, Quellenbezug, menschliche Kontrolle und praktische Nutzbarkeit.
Datenstrukturierung
KI-Assistenz
Quellenbezug
Menschliche Kontrolle
Ausgangslage
Medizinische Informationen sind oft verteilt, unstrukturiert und schwer nutzbar
In medizinischen Arbeitsumgebungen liegen relevante Informationen häufig in unterschiedlichen Dokumenten, Formaten und Systemen: Arztbriefe, Befunde, Laborwerte, Scans, PDF-Dokumente, Freitexte und Verlaufseinträge.
Für Ärztinnen, Ärzte und Praxisteams entsteht dadurch Aufwand. Informationen müssen gesucht, eingeordnet, zeitlich verstanden und für Gespräche, Dokumentation oder Verlaufseinschätzung vorbereitet werden.
Digital Health bedeutet für CarDone Digital deshalb nicht „mehr KI um der KI willen“, sondern bessere Struktur, nachvollziehbare Aufbereitung und klare Verantwortungsgrenzen.
Interesse an Austausch?
Wir suchen fachliche und wissenschaftliche Partner für kontrollierte nächste Schritte.
Dokumente
Befunde, Arztbriefe, Laborwerte und Verlaufseinträge strukturiert betrachten.
Quellenbezug
Informationen sollen nachvollziehbar mit Ursprungsdokumenten verbunden bleiben.
Menschliche Kontrolle
KI kann vorbereiten und strukturieren, ersetzt aber keine ärztliche Entscheidung.
Ansatz
Software, die medizinische Informationsprozesse unterstützt
Unsere Arbeit konzentriert sich auf Strukturen, die medizinische Informationen besser auffindbar, vergleichbar und überprüfbar machen. Sensible Daten, Rollen, Freigaben und regulatorische Fragen werden dabei von Beginn an mitgedacht.
Dokumentenanalyse
Strukturierte Betrachtung von Dokumentenquellen, Formaten, Metadaten und relevanten Informationsbausteinen.
Verlaufssicht
Medizinische Informationen werden nicht isoliert betrachtet, sondern im zeitlichen Zusammenhang vorbereitet.
KI-Assistenz
KI kann bei Strukturierung, Zusammenfassung und Vorbereitung unterstützen – stets mit Review und klaren Grenzen.
Datenschutz & Sicherheit
Gesundheitsdaten erfordern besondere Sorgfalt, Zugriffskontrolle, Zweckbindung und rechtlich saubere Nutzung.
Teilprojekt DOKKI
DOKKI: KI-gestützte Dokumentenanalyse als Innovationsprojekt
DOKKI steht für „Dokumentenanalyse mit Künstlicher Intelligenz“.
Das Projekt untersucht, wie medizinische Dokumente und zeitliche Patientendaten
mit Hilfe bestehender KI-Technologien strukturiert, analysiert und besser nutzbar
gemacht werden können.
Im Mittelpunkt steht nicht die autonome Diagnose, sondern die unterstützende
Aufbereitung medizinischer Informationen: Befunde, Arztbriefe, Laborwerte und
Verlaufseinträge sollen verständlicher, strukturierter und quellenbezogen verfügbar werden.
DOKKI befindet sich aktuell in einer ZIM-geförderten Durchführbarkeitsstudie.
Die Förderung läuft nach aktuellem Projektstand bis Ende August 2026.
Ziel dieser Phase ist der technische Nachweis, die Evaluation geeigneter KI-Ansätze
und die Vorbereitung möglicher Folgeentwicklungen mit medizinischen und
wissenschaftlichen Partnern.
DOKKI soll langfristig helfen, medizinische Informationen…
- aus verschiedenen Dokumentenquellen zu strukturieren,
- zeitlich besser einzuordnen,
- quellenbezogen nachvollziehbar zu machen,
- für Vorbereitung und Dokumentation nutzbar aufzubereiten,
- durch medizinisches Fachpersonal überprüfbar zu halten.
Keine Aussage auf dieser Seite ist als Diagnose-, Therapie- oder Produktversprechen zu verstehen.
DOKKI wird aktuell nicht als zugelassenes Medizinprodukt angeboten, besitzt keine
CE-Kennzeichnung und ist nicht für die produktive medizinische Nutzung bestimmt.
Die medizinprodukterechtliche Einordnung, MDR-Fragen, Datenschutz-Folgenabschätzung
und Pilotierungsbedingungen müssen vor jeder entsprechenden Nutzung fachlich,
regulatorisch und juristisch geprüft werden.
Gefördertes Teilprojekt
DOKKI wird im Rahmen einer ZIM-Durchführbarkeitsstudie gefördert
Die Förderung unterstützt die technische Machbarkeitsprüfung, die Evaluation
KI-gestützter Ansätze und die Vorbereitung möglicher Folgeentwicklungen mit
medizinischen, wissenschaftlichen und regulatorischen Partnern.
Förderzeitraum nach aktuellem Stand: bis Ende August 2026.
Der Förderhinweis bezieht sich ausschließlich auf das Teilprojekt DOKKI.
Entwicklungsprinzipien
Verantwortung vor Automatisierung
Digital-Health-Software muss mehr leisten als technische Machbarkeit. Sie muss nachvollziehbar, überprüfbar und in realen Arbeitsabläufen verantwortbar sein.
Menschliche Kontrolle
KI-Ausgaben müssen überprüfbar bleiben. Medizinische Verantwortung liegt beim Menschen.
Quellenbezug
Informationen sollen auf Ursprungsdokumente und Datenquellen zurückgeführt werden können.
Datenschutz
Gesundheitsdaten sind besonders sensibel und erfordern klare Rechtsgrundlagen, Schutzmaßnahmen und Zugriffskonzepte.
Praxisnähe
Software muss sich an realen medizinischen Arbeitsabläufen orientieren – nicht umgekehrt.
Validierung
Funktionen mit medizinischer Relevanz müssen kontrolliert getestet und regulatorisch eingeordnet werden.
Kooperation
Gesucht: fachliche, wissenschaftliche und regulatorische Partner
Für die nächsten Entwicklungsschritte suchen wir Austausch mit Partnern, die Anforderungen, Risiken und praktische Arbeitsabläufe aus medizinischer, wissenschaftlicher, technischer oder regulatorischer Sicht einbringen möchten.
Interessant sind insbesondere Hausarztpraxen, medizinische Einrichtungen, Forschungspartner, Datenschutz- und Regulatorik-Expertinnen und -Experten, Interoperabilitäts- und PVS-nahe Partner sowie Förder- und Innovationspartner.
Mögliche Formen der Zusammenarbeit
- fachliches Feedback zu Praxisabläufen
- Anforderungsworkshops
- Pilot- und Evaluationskonzepte
- wissenschaftliche Begleitung
- Datenschutz- und Regulatorikfragen
- Vorbereitung gemeinsamer Folgeprojekte